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Lost Art-Datenbank - Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

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Suchmeldung | Einzelobjekt

Kelchglas mit vaterländischer Widmung

Lost Art-ID
632853
Hersteller/Künstler:in
Unbekannt
Titel
Kelchglas mit vaterländischer Widmung
Objektart
Gefäß
Objektgruppe
Kunsthandwerk / -gewerbe
Material / Technik
Glas / geblasen ; geformt ; geschliffen ; geschnitten ; Emaillemalerei ; vergoldet
Höhe
14,50 cm
Inventarnummer
252
Beschreibung

Kelch (in Hilfsmodel geblasen) aus farblosem Glas, der massive Rundfuß steigt direkt in einen leicht konkaven Schaft auf, längs facettiert, angesetzt über einer Ringscheibe eine hohe, sich konisch öffnende Kuppa mit Eisboden. Die Schauseite der Wandung ist mit einem Schild in polychromer Emailbemalung und Vergoldung dekoriert. Darauf dargestellt ist eine Leier mit Schwert zwischen einem gekreuzten Lorbeer- und Eichenzweig; darüber die Widmung "Den Sängern des Vaterlands", darunter die Jahreszahl "1814", Mündungsrand verwärmt.

Die Aufschrift verweist auf das politische Lied "Des Deutschen Vaterland", das Ernst Moritz Arndt 1813 vor der Völkerschlacht bei Leipzig verfasste und das anlässlich des Sieges über Napoleon und des Einmarsches von Blüchers Truppen in Paris 1814 erstmals in Berlin aufgeführt wurde. Es stieg insbesondere bei den Burschen- und Turnerschaften zur patriotischen Hymne auf; in diesen Kontext ist der Kelch einzuordnen. Er erinnert der Form nach an überlieferte Beispiele aus der schlesischen Glashütte Wessola, die allerdings meist eine quadratische Plinthe aufweisen sowie aufgrund der dort eingeführten Kohlefeuerung eine bläulich-graustichige Glasmasse (hier nicht erkennbar). Ein Hersteller lässt sich nicht ohne Vorbehalt benennen.

Provenienz
Ehemals Museum Neuruppin, ehemalige Sammlung Zieten (Nummer 604c). Während des Zweiten Weltkrieges wurden Teile der Sammlung, unter anderem in das Neuruppiner Landratsamt, ausgelagert und gelten seit dem Kriegsende als verschollen.
Literatur / Quelle

Foto: Erwin Schreyer (1943)

Museumsverband des Landes Brandenburg e. V. (Hrsg. (2023). Verlustsache: Märkische Sammlungen. Die Brandenburger Museumslandschaften in Krieg und Nachkriegszeit. Museumsblätter. 42 (1), 72-73.

Veröffentlicht seit
07.11.2025
Kontakt

Museum Neuruppin
August-Bebel-Straße 14-15
16816 Neuruppin
Deutschland

Tel
+49 (0)3391 355 5100
E-Mail
info@museum-neuruppin.de
Homepage
https://www.museum-neuruppin.de/index.php?lang=de
Ansprechpartner:in
Maja Peers M.A.
Position
Museumsleiterin
Tel
+49 (0)3391 355 5100
E-Mail
maja.peers@museum-neuruppin.de
Verlustumstand gemeldet als
Kriegsbedingt verbrachtes Kulturgut
Suchmeldung, Institution

Museum Neuruppin

Permalink auf diese Seite
https://www.lost-art.eu/de/Verlust/632853

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