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Lost Art-Datenbank - Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

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Suchmeldung | Einzelobjekt

Kaffeekanne aus dem Schwanenservice für Heinrich Graf von Brühl

Lost Art-ID
623651
Hersteller/Künstler:in
Eberlein, Johann Friedrich
Geburt
1696, Dresden
Tod
1749, Meißen
Wirkungsort
Meißen
Hersteller/Künstler:in
Kaendler, Johann Joachim
Geburt
1706.06.15, Fischbach (Arnsdorf)
Tod
1775.05.18, Meißen
Wirkungsort
Dresden, Meißen
Manufaktur
Porzellanmanufaktur Meissen
Gründung
gegr. 1710
Titel
Kaffeekanne aus dem Schwanenservice für Heinrich Graf von Brühl
Datierung
1740 (um)
Objektart
Gefäß
Objektgruppe
Kunsthandwerk / -gewerbe
Material / Technik
Keramik (Porzellan) ; Emaillefarbe ; Edelmetallfarbe gold / Emaillemalerei
Höhe
25,00 cm
Breite
15,00 cm
Beschreibung
Modell von Johann Friedrich Eberlein; die birnförmige Kaffeekanne mit Schnabelausguss steht auf einem ausgestelltengeschweiften Fussring und wird durch einen hochgewölbten Deckel mit plastischem Schneckenknauf abgeschlossen. Den Henkel bildet der langegestreckte Körper eines Delfins, dessen Kopf sich oben an das Gefäss anschmiegt und dessen Schwanz unten in eine Volute ausläuft. Die Gefässwandung ist im unteren Bereich und im ebenfalls abgesetzten oberen Randstreifen mit gerippten Muschelrelief verziert, während im Hauptfeld. das umlaufende Schwanenrelief erscheint. Auch die Wandung des Deckels trägt ein geripptes Muschelrelief und ist im abgesetzten Wandberiech ebenso wie in der unteren Hälfte der Gefässwandung mit drei "indianischen" Blüten und mit Streublumen bemalt. Auf dem Deckel erscheint ausserdem das gemalte Allianzwappen Brühl-Kolowrat-Krakowsky. Die Gefässränder, der Fuss und die Innenfläche des Schnabelausgusse sind vergoldet. Der Rand des Deckels und der Kanne sind zusätzlich mit einer gestrichelten Goldbordüre besetzt. Während das Schwanenrelief unstaffiert blieb, ist der Kopf des Delfins blau gefärbt mit schwarzen Augen, einem gelb-roten geränderten Maul und ebensolchen Flossen. Auch das Schneckenhaus auf dem Deckel ist gelb, rot und schwarz gestreift. Unterglasurblaue gekreuzte Schwerter.
Provenienz
Heinrich Graf von Brühl (1700-1763); im Besitz der Nachkommen, Schloss Pförten; eine Zugehörigkeit zu den 1945 geplünderten Pförtener Schwanenservice-Beständen lässt sich nicht ausschließen; […]; Antiquitäten Metz GmbH Kunstauktionen, Heidelberg, 2023.
Literatur / Quelle
Christine von Brühl: Schwäne in Weiß und Gold, Geschichte einer Familie, München, 2021; Ulrich Pietsch, Schwanenservice - Meissener Porzellan für Heinrich Graf von Brühl, Leipzig, 2000, S. 170, Nr. 46; Albiker 1935, Nr.288; Walcha 1973, Abb.94
Veröffentlicht seit
10.10.2024
Ansprechpartner:in
Friedrich Leopold Graf von Brühl
E-Mail
graf.von.bruehl@t-online.de
Ansprechpartner:in
Friedrich von Brühl
Tel
+41 78 875 5293
E-Mail
friedrich.bruehl@grunbuhel.com
Verlustumstand gemeldet als
Kriegsbedingt verbrachtes Kulturgut
Suchmeldung, Privatperson

Brühl, Friedrich Joseph Graf von

Permalink auf diese Seite
https://www.lost-art.eu/de/Verlust/623651

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