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Suchmeldung | Einzelobjekt

Josef reconnu par ses freres

Josef wird von seinen Brüdern erkannt
Lost Art-ID
628706
Residenzschloss Dresden, Ostflügel 2. OG, Raum 538 / Großer Speisesaal nach Südwest. Foto: Walter Möbius, 1930 (SLUB Dresden, Fotothek, Negativnummer: df_hauptkatalog_0008182)
Hersteller/Künstler:in
Neilson, Jacques
Geburt
1714, England
Tod
1788.03, Paris
Manufaktur
Manufacture nationale des Gobelins
Gründung
1607
Ort
Paris
Titel
Josef reconnu par ses freres
Zusatztitel
Josef wird von seinen Brüdern erkannt
Datierung
1787
Objektart
Gebrauchs- / Raumtextilie
Objektgruppe
Kunsthandwerk / -gewerbe
Material / Technik
Textil (Wolle) ; Textil (Seide) / Bildwirkerei (Hautelisse)
Höhe
420,00 cm
Breite
540,00 cm
Beschreibung

Das Narrativ bezieht sich auf das 1. Buch Moses Kap. 45, 1-4. Es ist der Moment als Joseph von seinen Brüdern wiedererkannt wird. »1 Da konnte Josef nicht länger an sich halten vor allen, die um ihn her standen, und er rief: Lasst jedermann von mir hinausgehen! Und stand kein Mensch bei ihm, als sich Josef seinen Brüdern zu erkennen gab. 2 Und er weinte laut, dass es die Ägypter und das Haus des Pharaos hörten, 3 und sprach zu seinen Brüdern: Ich bin Josef. Lebt mein Vater noch? Und seine Brüder konnten ihm nicht antworten, so erschraken sie vor seinem Angesicht. 4 Er aber sprach zu seinen Brüdern: Tretet doch her zu mir! Und sie traten herzu. Und er sprach: Ich bin Josef, euer Bruder, den ihr nach Ägypten verkauft habt.«

In der Mitte der Komposition steht Josef in einem weißen Gewand. Nach ägyptischer Tradition ist der Kopf bedeckt von einem Turban mit Adler. Er drückt Benjamin an seine Brust, während seine anderen Brüder um ihn herum knien, den Saum seines Gewandes küssen oder ihre Hände flehend zu ihm erheben. Die Begegnung findet in einem von gewundenen, den Salomonischen, Säulen flankierten Saal statt. Im Hintergrund öffnet sich der Raum mit Ausblick in eine Landschaft mit Palme. In den vier Ecken je eine Kartusche mit einer Biene, dem Wappentier Napoleons.

Signatur im Bildfeld unten rechts: "Neilson . Ex . 1787"

Provenienz
23. Novermber 1809 als Geschenk von Napoleon I. an den sächsischen Kurfürsten Friedrich August dem Gerechten (später als König von Sachsen: Friedrich August I.); 1920 im Inventarverzeichnis "Residenzschloss, Palais am Taschenberg, Palais Parkstraße 7" erwähnt. Die dort für den Großen Speisesaal im II. Stock genannten 4 großen Wandgobelins (u.a. Joseph) verblieben im Residenzschloss und wurden nicht an das Haus Wettin abgegeben; Mitte 1942 wurden die Gobelins (insgesamt 23 Stück, darunter vier Stück aus dem Großen Speisesaal, u.a. die hier benannte Tapisserie) im Residenzschloß auf 8 Rollen gespannt und so in überwölbte Erdgeschossräume des Residenzschlosses transportiert. Im September/Oktober 1942 wurden die Rollen in das grüne Gewölbe verbracht (Kamin-, Juwelen- und Bronzenzimmer); Am 16./17. August 1943 erfolgt der Transport der 8 Rollen Gobelins nach Schloss Schleinitz, da eine Begutachtung am 8. Juni 1943 zu der Feststellung führte, dass die Räume im Grünen Gewölbe nicht ausreichend gegen Bombenangriffe geschützt sind; Ein Verlust im Zusammenhang mit den Ereignissen des 2. WK kann nicht ausgeschlossen werden (nach Aktenlage Verlust am Auslagerungsort).
Literatur / Quelle

Inventarverzeichnis "Residenzschloss, Palais am Taschenberg, Palais Parkstraße 7"

Heinrich Göbel, Wandteppiche II. Teil, Die Romanischen Länder, Bd. 1, Leipzig 1928 S. 157 - 188

Veröffentlicht seit
08.05.2025
Kontakt

Sächsisches Staatsministerium der Finanzen
Carolaplatz 1
01097 Dresden
Deutschland

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https://www.smf.sachsen.de
Ansprechpartner:in
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0351/ 564 444200
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Ansprechpartner:in
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E-Mail
Tobias.Seefeld@smf.sachsen.de
Verlustumstand gemeldet als
Kriegsbedingt verbrachtes Kulturgut
Suchmeldung, Institution

Sächsisches Staatsministerium der Finanzen

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https://www.lost-art.eu/de/Verlust/628706

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