Spielende Kinder
Adalbert (Bela) Parlagi erwarb das Gemälde vom Auktionshaus S. Kende in Wien bei der Versteigerung der Sammlung Prof. Dr. E. Ullmann, Wien, Nachlass Teil II, am 26. und 27. November 1937 (Los 166, Abbildung 8).
Im April 1938 emigrierten Parlagi und seine Familie von Wien über die Schweiz nach London. Am 7. Dezember 1938 lagerte Parlagi seine Kunstsammlung bei der Transportfirma Zdenko Dworak in deren Lagerhaus in Wien XVIII, Gersthoferstraße 8 & 10, ein. Die Gestapo beschlagnahmte Parlagis Eigentum aus dem Lagerhaus und versteigerte es über die Vugesta im Dorotheum in Wien. Das Gemälde wurde von Fiser-Traub, Wien, Prag, bei der Dorotheum-Auktion vom 26. bis 27. Juni 1941 erworben (Los 102, Abbildung 2).
Das Gemälde wurde zuletzt am 13. November 2006 im Auktionshaus Galerie Fischer in Luzern angeboten und dort verkauft (Los 1955, Abbildung in Farbe). Derzeitiger Verbleib unbekannt.
Bild 1: Dorotheum, Wien, 26.–27. Juni 1941 (Katalog Nr. 157, Los 102, Abbildung 10); Bild 2: S. Kende, Wien, Sammlung Prof. Dr. E. Ullmann, 26.–27. November 1937 (Los 166, Abbildung 8); Galerie Fischer, Luzern, 13. November 2006 (Los 1955, Farbabbildung); Lexikon der österreichischen Provenienzforschung, Adalbert Parlagi: Externer Link