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L'Alceste de Philippe Quinault

Aus der ersten Folge »Scènes de Tragédie« zur Serie »Les scènes d'Opera, de Tragédie et de Comédie«
Lost Art-ID
628717
Hersteller/Künstler:in
Audran, Michel
Geburt
1701.02.20, Paris
Tod
1771.03.25, Paris
Manufaktur
Manufacture Royale des Gobelins Paris, Atelier de Hautelisse
Gründung
1607
Auflösung
-
Ort
Paris
Titel
L'Alceste de Philippe Quinault
Zusatztitel
Aus der ersten Folge »Scènes de Tragédie« zur Serie »Les scènes d'Opera, de Tragédie et de Comédie«
Datierung
1749-1752
Objektart
Gebrauchs- / Raumtextilie
Objektgruppe
Kunsthandwerk / -gewerbe
Material / Technik
Textil (Wolle) ; Textil (Seide) / Bildwirkerei (Hautelisse)
Beschreibung

Aus der ersten Folge »Scènes de Tragédie« zur Serie »Les scènes d'Opera, de Tragédie et de Comédie«. Die Dichtung Philippe Quinauts war nach Motiven aus der Tragödie »Alkestis« des Euripides entstanden und wurde von Jean-Baptiste Lully als Libretto für seine 1674 in Paris uraufgeführte Oper »Alceste ou Le Triomphe d'Alcide« zu Grunde gelegt. Die Tragödie schildert wie Alkeste das Leben ihres Gemahls durch den eigenen Tod rettete. Seit der Antike galt die Titelfigur deshalb als Inbegriff ehelicher Hingabe. Herakles gelang es, sie aus dem Hades zurückzuholen. Für die Bildszene der Tapisserie wählte Coypel die 3. Szene aus dem 5. und letzten Akt der Tragödie. Sie zeigt den Moment, als Herakles die ins Leben zurückgebrachte Alceste ihrem Gatten Admète wieder zuführt.

Exakte Maße nicht bekannt.

Gardemeubles 1768 und Hofbettmeisterei 1794 für No 1: 7 3/8 Elle hoch x 5 ¾ Elle breit (4,177x 3,257 m)

Provenienz
1747 als Auftrag an Charles Antoine Coypel durch den Dauphin Ludwig Ferdinand de Bourbon und Prinzessin Maria Josepha von Polen und Sachsen anläßlich ihrer Eheschließung als Geschenk für die Brautmutter, Königin von Polen und Kurfürstin von Sachsen, Maria Josepha; 1768 in den Gardemeubles-Inventaren unter »Cap. I. Tapeten oder Meubles« aufgeführt; 1920 im Inventar des Residenzschlosses zum »Gobelinzimmer vor der Reitschule« aufgeführt; 1942 in der "Bergungsliste von Objekten mit besonderem Wert", aufgestellt von Schloßverwalter Johannes Bibrach und dem Leiter des Schlossrentamtes Hugo Bahr erfasst; Zusammen mit den anderen gelisteten 19 Tapisserien wurden sie auf insgesamt 8 Rollen im Grünen Gewölbe eingelagert; 1943 erfolgte die Umlagerung der "[…] 8 Rollen Gobelins." nach Schloss Schleinitzbei Meißen; Seit Ende des Zweiten Weltkrieges gelten die 4 Tapisserien der Serie als verschollen. Ein Verlust im Zusammenhang mit den Ereignissen des 2. Weltkriegs wird angenommen.
Literatur / Quelle

Gardemeubles 1768

»Inventarium über die Chur. Fürstl. Sächsi. Gardemeubles in Dresden« 1793

Hofbettmeisterei 1794

Veröffentlicht seit
08.05.2025
Kontakt

Sächsisches Staatsministerium der Finanzen
Carolaplatz 1
01097 Dresden
Deutschland

Homepage
https://www.smf.sachsen.de
Ansprechpartner:in
Prof. Dr. Dirk Jäschke
Position
Referatsleiter
Tel
0351/ 564 444200
E-Mail
Dirk.Jaeschke@smf.sachsen.de
Ansprechpartner:in
Tobias Seefeld
Position
Referent
Tel
0351/ 564 444210
E-Mail
Tobias.Seefeld@smf.sachsen.de
Verlustumstand gemeldet als
Kriegsbedingt verbrachtes Kulturgut
Suchmeldung, Institution

Sächsisches Staatsministerium der Finanzen

Permalink auf diese Seite
https://www.lost-art.eu/de/Verlust/628717

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