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Gebetbuch mit Miniaturen

Lost Art-ID
616955
Illustrator:in
Göding, Heinrich
Titel
Gebetbuch mit Miniaturen
Erscheinungsdatum
1575-1600
Objektart
Buch
Objektgruppe
Bibliotheksgut
Material / Technik
Metall (Gold) ; Diamant ; Rubin ; Smaragd ; Emaille ; Pergament ; Gouache / gemalt ; getrieben
Höhe
6,00 cm
Breite
6,00 cm
Tiefe
2,20 cm
Inventarnummer
Ahv 171
Beschreibung

Brevier-Einband von Goldplatten. Am äußeren Rand mit je acht Smaragden und Rubinen und hochliegenden Blumen in Emaille, am inneren Rand mit feinem flachen Emailleornament verziert; auf der Vorderseite in hohem Emaille-Relief: Anbetung der Hirten, auf der Rückseite: Auferstehung, beides in einem Bogen von vierzehn Diamanten, vier Rubinen und drei Smaragden, vorne in den Ecken die vier Evangelisten mit ihren Symbolen und ein Engelskopf, hinten die vier Tugenden mit Kränzen und ein Totenkopf; am Rücken: die Schöpfung, die Erschaffung Evas und der Sündenfall in hohem Emaille-Relief; ganz oben in flachem Email: wahrscheinlich David und Goliath. Darin dreizehn Miniaturen, die Szenen aus dem Leben Jesu darstellen. Auf den ersten und letzten Blättern schrieben ihre Namen ein: Kurfürst August von Sachsen 1579 und dessen Gemahlin Anna, Herzog Ulrich von Mecklenburg 1579 und dessen Gemahlin Elisabeth; König Jakob I von England 1590; Herzog Heinrich Julius von Braunschweig 1590; König Christian IV von Dänemark 1623 und Herzogin Dorothea Sophia von Mecklenburg-Schwerin 1751.

Provenienz

Vor 1579 in Auftrag gegeben von Kurfürst August von Sachsen aus Anlass der Zerstörung der Festung Grimmenstein 1567, dann Vererbung in weiblicher Linie (s. eingeschriebene fürstliche Namen auf den ersten und letzten Seiten) bis zu Herzogin Louise von Mecklenburg-Schwerin und ihrer Enkelin Luise, Tochter von Herzog August von Sachsen-Gotha und Altenburg; später im Besitz des Herzogs August verblieben, aus dessen Nachlass es für 406 Reichstaler für das Gothaer Kunstkabinett angekauft wurde. Verlust nach 1945. Befindet sich seit 1951 in der Eremitage, Sankt Petersburg, Inventarnummer Э-17007, als Übernahme von Gokhran, Moskau. Dort ist als Herstellungsort Dänemark/Kopenhagen angegeben

Literatur / Quelle

Inventar Kunstkabinett 1858, Bd. I, Cap. XXXVIII Miniaturen, Nr. 1b; Aldenhoven Geräth und Schmuck I Goldschmidsarbeit, Nr. 171; Georg Rathgeber: Beschreibung der Herzoglichen Gemälde-Gallerie zu Gotha, 1835, S. 39f., Anm. 89; Adolf Bube: Das Herzogliche Kunstkabinet zu Gotha, 1846, S. 56-58, Abt. XXII, Nr. 1b; Kurt Schmidt: Gotha. Das Buch einer deutschen Stadt, 1938, Bd. II, S. 167-172, Tafel 59

Veröffentlicht seit
12.01.2024
Kontakt

Stiftung Schloss Friedenstein
Gotha
Schlossplatz 1
99867 Gotha
Deutschland

Tel
0049 (0) 03621 8234-0
Fax
0049 (0) 03621 8234-290
Homepage
http://www.stiftungfriedenstein.de
Ansprechpartner:in
Dr. Tobias Pfeifer-Helke
Position
Stiftungsdirektor
Tel
+49 (0) 621-8234 100
E-Mail
vorstand@stiftung-friedenstein.de
Ansprechpartner:in
Dr. Timo Trümper
Position
Kustode für Gemälde und Plastik
Tel
+49 (0) 3621 8234 553
E-Mail
truemper@stiftung-friedenstein.de
Ansprechpartner:in
Ronny Licht
Position
Provenienzforscher
Tel
+49 (0) 3621-82 34 329
E-Mail
ronny.licht@friedenstein-stiftung.de
Verlustumstand gemeldet als
Kriegsbedingt verbrachtes Kulturgut
Suchmeldung, Institution

Stiftung Schloss Friedenstein Gotha, Schlossmuseum

Permalink auf diese Seite
https://www.lost-art.eu/de/Verlust/616955

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