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Lost Art-Datenbank - Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

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Suchmeldung | Einzelobjekt

Liberté du Travail (Freiheit der Arbeit)

Lost Art-ID
589719
Hersteller/Künstler:in
Steinlen, Théophile Alexandre
Geburt
1859.11.10, Lausanne
Tod
1923.12.14, Paris
Wirkungsort
Lausanne; Mulhouse; Paris
Titel
Liberté du Travail (Freiheit der Arbeit)
Datierung
1894
Objektart
Druckgrafik
Objektgruppe
Grafik
Material / Technik
gedruckt (Lithographie)
Höhe
45,20 cm
Breite
41,20 cm
Inventarnummer
TAS 05
Beschreibung

Zeichnung mit schwarzer Kreide auf Stein (Auflage 100 Exemplare / davon 01 - 60 in Schwarz und 61 – 100 koloriert); Monogramm auf der Platte unten links: P.P. (Petit Pierre = Kleiner Stein = Steinlen); kolorierte Version dieser Lithographie wurde auch als Titelseite der Zeitschrift „Le Chambard Socialiste“ Nr. 13 vom 10.03.1894 verwendet

"Der jüdische Patriarch sitzt auf dem Kanapee, hat das Monokel von der Nase genommen und hört dem schluchzenden Dienstmädchen zu. Er hat ihr ein sexistisches Angebot gemacht: ‚Meine Kleine, Sie haben die Wahl: entweder Sie zeigen sich mir gegenüber zärtlich … oder Sie verlassen das Haus … es steht Ihnen frei zu wählen.‘ Hier wird von Steinlen ein schwieriges Feld betreten, er arbeitet mit antisemitischen Stereotypen, jedoch ist es nicht von der Hand zu weisen, dass es auch in jüdischen Familien zu sexuellen Übergriffen gegenüber dem Personal kam. Fuchs erzählt uns eine andere Geschichte, statt des Vaters kam es zu Übergriffen des Sohnes." (UW)

Bestand
Théophile Alexandre Steinlen - Druckgrafik
Provenienz

Sammlung Eduard Fuchs bis 1933; 25.10.1933 Beschlagnahmung durch die Gestapo; Versteigerung Auktionshaus C. G. Boerner, Leipzig: Am 23.05 und am 24.05.1938 wurde dieses Blatt möglicherweise als Teil des Konvoluts Nr. 913 angeboten: „Französische Meister. Über 50 Bl.: Ein reiches Konvolut, mit farbigen Radierungen, schönen Lithographien etc. Fol. bis Roy.-Fol. Zum Teil handsignierte und nummerierte Abdrucke. Vertreten sind z.B.: H. Derouche, F. Jourdain, A. Lambert, Legrand, Pascin, R. Pichor, Steinlen, J. Veber, Willette."; das Konvolut wurde von der Galerie und Kunstantiquariat Joseph Fach, Feinbergweg 7, 61440 Oberursel/Taunus für RM 50,- (Schätzpreis: RM 150,-) ersteigert; Verbleib unbekannt

Literatur / Quelle
De Crauzat, Ernest: L’oeuvre gravée et lithographiée de Steinlen, Paris 1913, Nr. 142; Fuchs, Eduard: Die Juden in der Karikatur. Ein Beitrag zur Kulturgeschichte, München (A. Langen), 1921, S. 223 (Abbildung 231): Steinlen. Aus Israel. Der verständige Papa: „Aber, verehrtes Fräulein, man nimmt die Versprechungen eines Kindes doch nicht ernst! … Mein Sohn zählt knapp 27 Jahre und vermag noch keinen Pfennig allein zu verdienen … Es ist mir leid, aber es ist einzig und allein Ihre Schuld, dass Sie sich in dieser Lage be-finden.“; Auktionshaus C. G. Boerner (Leipzig): Katalog Nr. 197 - Sammlung F. Berlin, 1938, S. 44
Veröffentlicht seit
17.07.2020
Ansprechpartner:in
Dr. Dipl. Journ. Ulrich Weitz
Position
Agentur für Kunstvermittlung
Tel
+49 (0) 711 7657184
E-Mail
weitz.kunst@gmail.com
Ansprechpartner:in
Dr. Sabine Rudolph
Position
Rechtsanwältin
Tel
+49 (0)351 / 448 333-0
E-Mail
s.rudolph@steinmeier.eu
Verlustumstand gemeldet als
NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut
Suchmeldung, Privatperson

Fuchs, Eduard

Zusatzinformationen
  • Dossier
Permalink auf diese Seite
https://www.lost-art.eu/de/Verlust/589719

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