Violine
März 1941 – Erwerb:
Die Guarneri-Violine wird für 27.000 Reichsmark bei Wilhelm Hermann Hammig (mXp 3031330) in Berlin erworben. Käufer ist das RMVP.
Ein NS-verfolgungsbedingter Verlust oder ein Verlust während des II Weltkrieges können aufgrund noch vorhandener Lücken in der Provenienz nicht ausgeschlossen werden.
Vorbesitz: nicht nachweisbar.
Verdacht: begründeter Zusammenhang mit dem zwangsweise verwerteten Vermögen des jüdischen Bankiers Rudolf Loeb.
Handelsakteure: Firma W.H. Hammig (mXp 3031330) als belasteter Händler im Umfeld des RMVP.
Unstimmigkeiten: divergierende Etikettenangaben (1750 / 1736 / 1730).
Provenienzlücke: Zeitraum vor März 1941 nicht geschlossen.
Externer Link Bundesarchiv BArch R55/853
Ankauf von Meistergeigen und ihre Verleihung an Künstler, 1941–1943; KVDB SIG4117691
Herstellersignatur "Petrus Guarnerius Filius Joseph Cremonensis fecit Venitiis Anno 1736"
Gedruckte Signatur auf dem Geigenzettel; Registraturakt 4117691
Dokumentensammlung zur Geige 4117691
Unveröffentlichte Akte in der Kunstverwaltung des Bundes enthält Verträge, Gutachten, Protokolle etc.
Laufzeit: 1951–2009
Kunstverwaltung des Bundes K22-330711/9
BKM Referat K22-1
Köthener Straße 2
10963 Berlin
Deutschland