Klassische Landschaft mit Christus und Jüngern
Das Gemälde „Klassische Landschaft mit Christus und seinen Jüngern “ von Francois Millet entstand vermutlich um 1670. Das Gemälde wurde in der Auktion vom 27.01. bis 29.01.1943 des Auktionshauses Hans W. Lange, Berlin W 9, Bellevuestr.7 von der Reichskanzlei mit einem Zuschlagswert von 6000.- RM erworben. Das Gemälde ist im Auktionskatalog unter der Nr. 28 geführt. Im Auktionskatalog wird das Gemälde nicht Francoise Millet sondern Gaspard Dughet zugeschrieben. Nach dem Kriege erfolgte Zuschreibung zu Millet. Fachliche Gutachten zur Originalität wurden nicht angefertigt. Über den Vorbesitzer liegen unterschiedliche Aussagen oder Belege vor. Während Prof. Oertel (von 1939 bis 1944 Mitglied des "Sonderauftrages Linz"), in einer Befragung durch Vertreter des CCP München den Ankauf des Gemäldes von der Galerie H. Kühl in Dresden angibt, wird im Auktionskatalog vom 27. - 29.01.1943 als Herkunftsort "aus Wien" genannt. Recherchen in Wien blieben ergebnislos.
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