Maria mit Kind und Engeln
Bis 1895 in der Sammlung Boguslaw Jolles, Dresden und Wien, die am 31.10.1895 bei Hugo Helbing, München, versteigert worden war. Vermutlich erwarb der Sammler Michael Berolzheimer (1866-1942) dort diese Zeichnung, die sich bis 1939 in seinem Eigentum befand. Michael Berolzheimer, Jurist in Garmisch-Partenkirchen, musste wegen seiner jüdischen Herkunft emigrieren und seine Sammlung versteigern lassen.
Am 9./10.03.1939 wurde die Zeichnung bei dem Auktionshaus Weinmüller, München, angeboten als Pieter de Witte unter der Lotnr. 140 und verkauft an Kunsthändler Sauerwein, München.
Am 15.4.1952 wurde sie von der Kunsthandlung Ackermann und Sauerwein, München, an die Staatsgalerie Stuttgart verkauft.
- am 08. Oktober 2014 an die Erben restituiert -
Meike Hopp: Kunsthandel im Nationalsozialismus: Adolf Weinmüller in München und Wien. Köln Weimar Wien 2012. Hier: S. 164-169.
Hans Martin Kaulbach (Hg.): Deutsche Zeichnungen vom Mittelalter bis zum Barock. Bestandskatalog. Der Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung. Mit Beiträgen von Guido Messling und Texten von Heinrich Geissler. Ostfildern : Hatje Cantz, 2007. Hier: Nr. 347.
Staatsgalerie Stuttgart
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