Die Buße des heiligen Chrysostomus
datiert; Vorn sitzende, nackte Frau nach links, Kopf auf den rechten Oberarm gestützt. An ihrem rechten Bein schläft ein Kind. Links außerhalb der Höhle kriecht der Heilige nach rechts. Dahinter Bäume und Felsen.
verso, oben links mit Grafitstift[?]: „27[?]"; verso, oben links in Rot: „[?]"; verso, oben links in blauer Fettkreide: „48127"; verso, oben mittig Reste eines Etiketts; verso, oben mittig in Schwarz: „[?]"; verso, oben rechts Etikett: „Staatl. Kunsthalle / Karlsruhe / Baldung-Kreis / Lge Nr. 750 / HL. Chrysosto- / mus / Eingetragen 1956 / Geprüft"; verso, mittig Stempel: „Eigentum der / Bundesrepublik Deutschland"; verso, mittig in Schwarz: „Ex dono Ser.mi Ducis Bav. Francisci clementis / [3. o. 7.] Oct. 1759"; verso, unten mittig Etikett: „Linznr. / 3854"; verso, unten rechts Etikett: „Standort / 15".
O. J.: ? Kurprinz von Bayern Clemens Franz de Paula von Bayern (1722–1770)
(…): Ungeklärt
Vor 21. Juni 1944: Evtl. Theo Hermsen (1905-1944), Paris, Erwerbsweg ungeklärt
21. Juni 1944: Deutsches Reich („Sonderauftrag Linz“), Ankauf über Dr. Hildebrand Gurlitt (1895–1956), Dresden
?–April 1945: „Führerbau“, München, Einlagerung
April 1945–4. November 1948: Unbekannt, Diebstahl
4. November 1948–10. Juni 1949: Amerikanische Militärregierung, Central Collecting Point München, Sicherstellung
10. Juni 1949–22. Februar 1952: Ministerpräsident Bayern, München, treuhänderische Übernahme durch amerikanische Militärregierung
Seit 22. Februar 1952: Bundesrepublik Deutschland, zunächst in treuhänderischer Verwahrung, 1969 Übernahme aus ehemaligem Reichsvermögen
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